Dean Cheng über China und die Macht der Information

Dean Cheng at Amerika Haus
cybersecurity speaker
Dean Cheng (mitte) bei der Podiumsdiskussion

„Chinas Weltbild unterscheidet sich von dem westlicher Demokratien und ihrer Rechtsstaatlichkeit.“ Dean Cheng, Senior Research Fellow bei The Heritage Foundation und Experte für Chinas Militär- und Außenpolitik, war diese Woche auf Einladung der US-Botschaft zu einer Reihe von Programmveranstaltungen in Wien und Linz in Österreich.

Herr Cheng sprach über Chinas Bemühungen, das Informationszeitalter zu beherrschen, worin sich die chinesische Weltanschauung widerspiegelt, dass die nationale Macht nicht mehr von der Industrie ausgeht, sondern von der Fähigkeit, Informationen zu generieren und zu nutzen. In seinen Präsentationen erörterte Herr Cheng Chinas Einstellung gegenüber dem Schutz von geistigen Eigentum und wies auf die Auswirkungen des Einsatzes der chinesischen 5G-Technologie hin. In Wien nahm Mr. Cheng an einer Podiumsdiskussion zu diesen Themen im Amerika Haus teil, zusammen mit Helmut Leopold, AIT Austrian Institute of Technology; Anna Giulia Fink, Der Standard; und Christoph Mecklenbräuker, von der Technischen Universität Wien. In einem Interview mit der österreichischen Tageszeitung Der Standard betonte er: „Praktisch jeder westliche Geheimdienst betrachtet Huawei als Sicherheitsbedrohung.“