“70 Jahre Marshall Plan” Ausstellung im Landesarchiv Kärnten

„Der Marshallplan war eine bahnbrechende Initiative, die wie keine andere Frieden und Wohlstand in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg ermöglicht, befördert und gesichert hat“. Mit diesen Worten eröffnete Botschaftsrat Stephen Hubler am 11. April im Landesarchiv Kärnten die Wanderausstellung „70 Jahre Marshallplan in Österreich“.  Nach Begrüßungsworten durch Landesarchiv-Direktor Dr. Wilhelm Wadl, der den Marshallplan ein „Perpetuum mobile“ nannte, wies Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser in seine Rede darauf hin, dass im Jahr 2017 allein im Bundesland Kärnten 410 Projekte mit insgesamt €71 Millionen aus ERP Mitteln gefördert wurden und hob hervor, wie sehr die Idee des Marshallplans damit seit 70 Jahren ein Teil der Geschichte Kärntens ist.  Mag. Thomas Zeloth, Wirtschaftshistoriker und stv. Direktor des Kärntner Landesarchivs, gab einen Abriss über die Vielzahl der Projekte, die durch den Marshallplan gefördert worden waren und merkte an, dass das Bundesland Kärnten mit durchschnittlich ATS 28,000 pro Beschäftigtem die höchste Förderung in Österreich erhalten hatte.  Unter Jazzklängen, vorgetragen vom Konse Quartett des Kärntner Landeskonservatoriums, klang der offizielle Teil der Eröffnung aus.